Hundeschwimmen in Kell am See – Mastiff Greta ganz in ihrem Element

Wasser gesehen – Greta begeistert. Viel Anlauf brauchte unsere English-Mastiff-Hündin beim Hundeschwimmen im Hochwaldbad in Kell am See jedenfalls nicht. Am 12. September 2026 verbrachten wir dort einen rundum entspannten Nachmittag mit freundlichen Hunden, netten Menschen und einer Greta, die am liebsten immer wieder zurück ins Becken wollte.

Ganz überrascht hat uns ihre Begeisterung allerdings nicht. Greta from Gawy hat schon längst gezeigt, dass in einem English Mastiff durchaus eine kleine Wasserratte stecken kann.

Noch trocken – aber das sollte bei Greta nicht lange so bleiben.

Eine Wasserratte mit Erfahrung

Dass Greta so selbstverständlich ins Wasser ging, hat einen einfachen Grund: Schwimmen kannte sie schon lange vor diesem Nachmittag.

Bei unseren Aufenthalten in Spanien waren wir mit ihr immer wieder am Hundestrand. Dort lernte sie das Meer kennen – mit Wellen, Sand und allem, was für einen jungen Hund dazugehört. Greta ging gerne ins Wasser und zeigte schon damals, dass sie vor dem nassen Element überhaupt keine Scheu hat.

Und wenn sie gerade einmal nicht schwamm, fand sie am Strand natürlich eine andere Beschäftigung: buddeln.

Greta am Strand in Spanien beim Buddeln im Sand
Schon in Spanien gehörte der Hundestrand für Greta fest dazu – wenn sie nicht im Meer war, wurde eben gebuddelt.

Vom Mittelmeer ins Freibad war es für Greta deshalb offenbar kein besonders großer Schritt. Auch das Becken im Hochwaldbad wurde sofort für gut befunden.

Vom Meer ins Hochwaldbad

Beim English Mastiff denkt man wahrscheinlich nicht unbedingt als Erstes an einen begeisterten Schwimmer. Greta sieht das etwas anders.

Sie ging direkt begeistert ins Wasser und schwamm ruhig und sicher durch das Becken. Kein langes Herantasten, kein skeptischer Blick vom Beckenrand – Greta wusste ziemlich genau, was sie wollte.

Vom Meer ins Freibad: Greta schwimmt ruhig und selbstverständlich durch das Becken.

Ein ausgeliehenes Spielzeug und eine glückliche Greta

Auch das Team des Hochwaldbads hat einen Teil dazu beigetragen, dass Greta diesen Nachmittag vermutlich in guter Erinnerung behalten wird.

Das Personal war ausgesprochen freundlich und lieh uns sogar ein Spielzeug für Greta aus. Damit war sie endgültig in ihrem Element. Spielzeug und Wasser gleichzeitig – viel besser hätte man es für sie kaum planen können.

Immer wieder schwamm sie hinter dem Spielzeug her, holte es aus dem Wasser und war anschließend schon bereit für die nächste Runde.

Wasser und Spielzeug zusammen – für Greta eine ziemlich perfekte Kombination.
Spielzeug gesichert – und eigentlich könnte es direkt wieder ins Wasser gehen.

Eine angenehm entspannte Veranstaltung

Auch unabhängig von Gretas Begeisterung hat uns das Hundeschwimmen sehr gut gefallen. Nach unserem Eindruck waren zeitweise höchstens etwa 20 Hunde vor Ort. Dadurch blieb im und rund um das Becken genügend Platz und die Veranstaltung fühlte sich zu keinem Zeitpunkt überlaufen an.

Besonders schön war dabei die Atmosphäre untereinander. Die anderen Gäste waren sehr freundlich und auch die Hunde, denen wir begegneten, waren angenehm und sozial unterwegs. Trotz der unterschiedlichen Größen, Rassen und Temperamente erlebten wir einen entspannten Nachmittag mit vielen freundlichen Begegnungen.

Die Halter nahmen Rücksicht aufeinander, man kam unkompliziert miteinander ins Gespräch und am Beckenrand wurde genauso viel beobachtet und erzählt wie im Wasser gespielt.

Freundliche Begegnungen mit anderen Hunden gehörten ganz selbstverständlich zum Nachmittag dazu.

Greta wird langsam erwachsen

Für uns war der Nachmittag aber auch aus einem anderen Grund interessant. Man merkt immer deutlicher, dass Greta langsam erwachsen wird.

Mit vielen fremden Hunden, Menschen und neuen Eindrücken um sie herum blieb sie angenehm gelassen. Auch wenn es unter Hunden zwischendurch einmal etwas lebhafter wurde, ließ Greta sich davon nicht mitreißen. Sie beobachtete, blieb souverän und widmete sich anschließend wieder ihren eigenen Dingen.

Gerade bei einer jungen, temperamentvollen Hündin freut uns diese Entwicklung sehr. Greta ist weiterhin neugierig, aktiv und voller Energie – gleichzeitig wird sie zunehmend sicherer darin, welche Situationen überhaupt eine Reaktion von ihr erfordern und welche sie einfach ignorieren kann.

Viele Hunde und neue Eindrücke – Greta bewegte sich ruhig und selbstverständlich mittendrin.

Solche Situationen sind für uns mindestens genauso interessant wie ein Auftritt im Ausstellungsring. Über Gretas Erfolge und ihre bisherige Entwicklung haben wir im Beitrag „Champions der neuen Generation“ ausführlich berichtet. Aber Championtitel zeigen eben nur einen kleinen Teil eines Hundes.

Wie er sich im Alltag, in fremder Umgebung und zwischen anderen Hunden zeigt, gehört für uns genauso zum Gesamtbild.

Wenn ein English Mastiff für Gesprächsstoff sorgt

Dass Greta im Hochwaldbad Aufmerksamkeit auf sich zog, ließ sich natürlich kaum vermeiden. Ein English Mastiff fällt allein durch seine Größe auf – und viele Menschen begegnen der Rasse im Alltag nur selten.

Mehrere Besucher kamen deshalb auf uns zu und informierten sich direkt bei uns über den English Mastiff. Daraus entstanden sehr nette Gespräche über die Rasse, ihr Wesen und darüber, wie es ist, mit einem Mastiff zu leben.

Genau solche Begegnungen mögen wir sehr. Statt nur über Größe oder Gewicht zu sprechen, können Menschen einen Mastiff direkt im Alltag erleben: zwischen fremden Menschen und Hunden, mitten im Trubel und in Gretas Fall mit einem ziemlich klaren Ziel vor Augen – möglichst schnell wieder zurück ins Wasser.

Wer den English Mastiff noch nicht näher kennt und mehr über Wesen, Haltung und Besonderheiten dieser Rasse erfahren möchte, findet dazu ausführliche Informationen in unserem English-Mastiff-Rasseporträt aus über 30 Jahren Erfahrung.

Alltag gehört genauso dazu wie Ausstellung

Ausstellungen und Zucht gehören zu unserer Geschichte mit den Mastiffs. Am Ende leben unsere Hunde aber vor allem eines: einen ganz normalen Familienalltag.

Dazu gehören Spaziergänge, Urlaube, gemeinsame Ausflüge, neue Orte und manchmal eben auch ein Nachmittag im Freibad.

Ein schönes Beispiel dafür ist auch unser Besuch mit Ingo im Wildpark Weiskirchen. Dort zeigte sich ebenfalls, wie viele Gespräche und positive Begegnungen entstehen können, wenn Menschen einem English Mastiff einmal ganz selbstverständlich im Alltag begegnen. Den Bericht dazu gibt es unter „Mit Ingo im Wildpark Weiskirchen“.

Nicht überlaufen, freundliche Menschen und Hunde und viel Platz am Wasser – für uns ein rundum gelungener Nachmittag.

Wasser? Jederzeit wieder.

Nach diesem Nachmittag lässt sich Gretas Verhältnis zum Wasser wohl ziemlich eindeutig zusammenfassen: Sie liebt es.

Ob Hundestrand und Meer in Spanien oder Schwimmbecken im Hochwaldbad – Greta scheint bei beidem wenig Überzeugungsarbeit zu brauchen.

Für uns war es ein schöner, unkomplizierter Nachmittag mit einer sehr freundlichen Stimmung, vielen netten Begegnungen und einer ziemlich glücklichen Greta.

Und sollte das Hundeschwimmen im kommenden Jahr wieder stattfinden, dürfte die Frage wohl weniger sein, ob Greta mitkommt – sondern wie schnell sie im Wasser ist.

Impressionen vom Hundeschwimmen in Kell am See

Zum Abschluss noch einige weitere Eindrücke von Gretas Nachmittag im Hochwaldbad:

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