Mastiff-Welpen richtig ernähren – Futter, Wachstum und die richtige Menge

Bei der Ernährung eines Mastiff-Welpen geht es für mich vor allem um eines: gesund wachsen lassen – nicht möglichst schnell groß füttern.

Ein English Mastiff wird einmal ein sehr großer und schwerer Hund. Gerade deshalb braucht sein Körper Zeit. Knochen, Gelenke, Muskulatur und der gesamte Bewegungsapparat entwickeln sich über viele Monate. Ein Welpe, der besonders schnell Gewicht zulegt, ist deshalb nicht automatisch besonders gut versorgt.

Für mich gehören bei der Mastiff-Welpen Ernährung drei Dinge zusammen: ein geeignetes und ausgewogenes Futter, eine zum einzelnen Welpen passende Futtermenge und der regelmäßige Blick auf seine tatsächliche Entwicklung.

Wie unterschiedlich Mastiffs während dieser Zeit aussehen können, haben wir bereits ausführlich in unserem Beitrag über das Wachstum eines Mastiff-Welpen beschrieben.

Fawnfarbener Mastiff-Welpe im Garten bei From the Celtic Mountain

Ein Mastiff-Welpe muss nicht möglichst schnell schwer werden – entscheidend ist eine gleichmäßige und harmonische Entwicklung.

Wie füttert man einen Mastiff-Welpen richtig?

Ein Mastiff-Welpe sollte ein vollwertiges Futter für wachsende Hunde großer beziehungsweise sehr großer Rassen erhalten und dabei schlank und gleichmäßig wachsen.

Das klingt zunächst einfach. Im Alltag verändern sich Gewicht, Körperbau, Aktivität und Appetit eines jungen Mastiffs aber innerhalb weniger Wochen erheblich. Ich orientiere mich deshalb nicht ausschließlich an einer Zahl auf dem Futtersack. Die Herstellerangabe ist ein sinnvoller Ausgangspunkt – aber kein unveränderliches Gesetz.

Zwei gleich alte Mastiff-Welpen können unterschiedlich viel Futter benötigen. Aktivität, Stoffwechsel, Entwicklungsphase, Körperbau und die Energiedichte des jeweiligen Futters spielen dabei eine Rolle. Entscheidend ist für mich immer auch der Hund vor mir.

Wie viel Futter braucht ein Mastiff-Welpe am Tag?

Eine pauschale Grammzahl für alle Mastiff-Welpen halte ich für unseriös. Die benötigte Menge hängt vom Alter und Gewicht des Welpen, von der Energiedichte des Futters, seiner Aktivität, seinem individuellen Stoffwechsel und der aktuellen Wachstumsphase ab. Auch Leckerchen und Kauartikel gehören zur täglichen Energieaufnahme.

Deshalb würde ich niemals sagen: „Ein Mastiff-Welpe mit drei Monaten braucht immer X Gramm.“ Ich beginne mit der Empfehlung des jeweiligen Futtermittelherstellers und beobachte anschließend den Welpen. Wird er sichtbar zu rund, wird die Menge angepasst. Wirkt er über längere Zeit ungewöhnlich mager oder verliert Gewicht, muss ebenfalls genauer hingeschaut werden.

Gerade bei sehr großen Rassen ist mehr Futter nicht automatisch besser. Eine dauerhaft zu hohe Energieaufnahme kann das Wachstum unnötig beschleunigen. Bei großen und sehr großen Welpen spielen deshalb eine kontrollierte Energieversorgung und ein gleichmäßiges Wachstum eine wichtige Rolle.

Fünf junge fawnfarbene und gestromte Mastiff-Welpen fressen gemeinsam aus einer Futterschale

Die passende Futtermenge richtet sich nicht nur nach dem Alter – entscheidend sind auch Futter, Entwicklung und Körperzustand des einzelnen Welpen.

Wie schnell sollte ein Mastiff-Welpe wachsen?

Möglichst gleichmäßig – ohne den Ehrgeiz, aus einem jungen Hund besonders früh einen möglichst schweren Mastiff zu machen.

Mastiffs wachsen nicht wie nach einer Tabelle. Es gibt Phasen, in denen die Beine scheinbar über Nacht länger werden. Dann wird der Brustkorb kräftiger, der Kopf verändert sich oder der gesamte Hund wirkt plötzlich wieder harmonischer. Manche Welpen entwickeln sich sehr gleichmäßig, andere deutlich schubweiser.

Deshalb halte ich wenig davon, das Gewicht des eigenen Welpen ständig mit anderen Mastiffs im selben Alter zu vergleichen. Eine Gewichtstabelle kann Orientierung geben, aber niemals den einzelnen Hund ersetzen. Viel wichtiger ist für mich: Wie sieht er aus? Wie bewegt er sich? Und wie entwickelt er sich über mehrere Wochen?

Auch Bewegung und Wachstum hängen eng zusammen. Was wir einem jungen Mastiff körperlich zumuten und warum auch dort „viel hilft viel“ nicht funktioniert, erklären wir ausführlicher in unserem Ratgeber zur Bewegung im Welpenalter.

Junge Mastiff-Welpen gemeinsam im Familienverband bei From the Celtic Mountain

Auch Geschwister entwickeln sich nicht vollkommen gleich. Ein Vergleich innerhalb des Wurfes ersetzt deshalb nie den Blick auf den einzelnen Welpen.

Welches Futter ist für einen Mastiff-Welpen geeignet?

Ich würde ein vollwertiges Alleinfuttermittel wählen, das für die Wachstumsphase und idealerweise ausdrücklich für große oder sehr große Rassen geeignet ist.

Wichtig ist für mich nicht, ob auf der Verpackung besonders viele beeindruckend klingende Zutaten stehen. Wichtiger ist, dass das Futter insgesamt ausgewogen zusammengesetzt ist und den Bedarf eines wachsenden Hundes abdeckt.

Bei einem jungen Mastiff spielen insbesondere eine angemessene Energieversorgung, ausreichend hochwertiges Protein sowie eine kontrollierte Versorgung mit Calcium, Phosphor, Vitaminen und Spurenelementen eine Rolle. Ein gutes Welpenfutter ist ein Gesamtkonzept. Einzelne Zahlen sollte man deshalb nicht völlig losgelöst voneinander betrachten.

Eine wichtige europäische Grundlage dafür sind die Nutritional Guidelines der FEDIAF, die Empfehlungen für die Nährstoffversorgung in unterschiedlichen Lebensphasen enthalten.

Ist viel Protein für Mastiff-Welpen schädlich?

Protein ist für einen wachsenden Hund notwendig. Der oft gehörte Satz „viel Eiweiß lässt große Hunde zu schnell wachsen“ ist deshalb zu einfach.

Welpen benötigen Protein unter anderem für Muskulatur, Organe, Haut und zahlreiche Stoffwechselprozesse. Wichtiger als der Versuch, Protein auf eigene Faust möglichst niedrig zu halten, ist eine ausgewogene Gesamtration. Energieversorgung und Mineralstoffversorgung müssen zum Wachstum passen.

Ich würde deshalb kein Welpenfutter danach auswählen, welcher Sack die niedrigste oder höchste Proteinzahl aufdruckt. Entscheidend ist, ob das gesamte Futter für die Wachstumsphase einer sehr großen Rasse sinnvoll formuliert ist.

Braucht ein Mastiff-Welpe zusätzlich Calcium?

Bei einem ausgewogenen Alleinfutter normalerweise nein.

Gerade bei sehr großen Welpen halte ich den Gedanken „für die Knochen gebe ich sicherheitshalber noch etwas Calcium dazu“ für problematisch. Calcium ist selbstverständlich unverzichtbar für das Skelett. Eine Überversorgung ist im Wachstum aber ebenfalls unerwünscht.

Wenn ein Futter vollständig und für das Wachstum großer Hunde formuliert ist, würde ich deshalb keine zusätzlichen Mineralstoff- oder Vitaminpräparate geben, sofern dafür kein konkreter tierärztlicher Grund besteht.

Gestromter Mastiff-Welpe im hohen Gras bei From the Celtic Mountain

Ein Welpe soll sich entwickeln dürfen, ohne dass jedes Gramm Körpergewicht zum Ziel wird.

Trockenfutter oder Nassfutter – was ist besser?

Beides kann funktionieren. Entscheidend ist nicht zuerst, ob das Futter trocken oder feucht ist, sondern ob es vollständig, ausgewogen und für die Wachstumsphase geeignet ist.

Trockenfutter lässt sich im Alltag einfach portionieren und besitzt meist eine höhere Energiedichte. Nassfutter enthält wesentlich mehr Wasser, weshalb die Menge im Napf entsprechend größer ausfallen kann. Auch eine Kombination kann funktionieren.

Wer unterschiedliche Futtermittel kombiniert, sollte jedoch bedenken, dass am Ende die gesamte Tagesration zählt. Das gilt genauso für Kauartikel, Trainingssnacks und andere Extras.

Ist BARF für einen Mastiff-Welpen geeignet?

Eine selbst zusammengestellte Rohfütterung kann grundsätzlich bedarfsdeckend berechnet werden. Bei einem Mastiff-Welpen würde ich damit aber besonders sorgfältig umgehen.

Die Wachstumsphase einer sehr großen Rasse ist für mich nicht der richtige Zeitpunkt für Ernährung nach Augenmaß. Calcium, Phosphor, Spurenelemente, Vitamine und Energie müssen zueinander passen.

Die World Small Animal Veterinary Association (WSAVA) weist bei Rohfütterungen sowohl auf mögliche ernährungsphysiologische Ungleichgewichte als auch auf hygienische Risiken durch rohe tierische Produkte hin.

Wer einen Mastiff-Welpen selbst bekochen oder roh ernähren möchte, sollte die Ration deshalb von einer entsprechend qualifizierten tierärztlichen Ernährungsberatung berechnen lassen. Einen beliebigen BARF-Rechner aus dem Internet würde ich dafür nicht als ausreichende Grundlage betrachten.

Wie oft sollte man einen Mastiff-Welpen füttern?

Junge Welpen sollten ihre Tagesration auf mehrere Mahlzeiten verteilt bekommen. Nach dem Auszug sind drei Mahlzeiten täglich für viele Welpen ein praktikabler Rhythmus. Bei sehr jungen Welpen können zuvor auch vier kleinere Mahlzeiten sinnvoll sein.

Mit zunehmendem Alter kann schrittweise auf zwei Mahlzeiten umgestellt werden. Wann genau das geschieht, muss nicht bei jedem Hund identisch sein.

Ich mag feste Fütterungszeiten, weil sie Struktur schaffen und man gut beurteilen kann, wie viel der Welpe tatsächlich frisst. Einen ständig gefüllten Napf finde ich für einen heranwachsenden Mastiff weniger sinnvoll.

Wie viele Leckerchen darf ein Mastiff-Welpe bekommen?

Auch kleine Leckerchen zählen zur Tagesration. Gerade im Welpenalter summiert sich schnell einiges: Training, Rückruf, Leinenführigkeit, ruhiges Verhalten oder einfach eine kleine Belohnung zwischendurch.

Als praktische Orientierung sollten Leckerchen nur einen kleinen Teil der täglichen Energiezufuhr ausmachen. Die AAHA Nutrition and Weight Management Guidelines nennen dafür die häufig verwendete 10-Prozent-Regel.

Wer viel mit Futterbelohnung trainiert, kann einen Teil der normalen Trockenfutterration dafür verwenden. Dann landet nicht zusätzlich zur Tagesration noch eine halbe Mahlzeit in Form von Trainingssnacks im Hund.

Sollte ein Mastiff-Welpe nach dem Fressen ruhen?

Ich finde einen ruhigen Rhythmus rund um die Mahlzeiten sinnvoll. Ein Welpe muss nicht unmittelbar nach dem Fressen mit anderen Hunden durch den Garten rasen, wilde Zerrspiele machen oder Treppen laufen.

Genauso wenig muss aus jeder Mahlzeit ein kompliziertes Ritual mit Stoppuhr werden. Beim Mastiff gehören Ruhephasen ohnehin zu einem guten Alltag. Fütterung, Bewegung und Erholung sollten insgesamt vernünftig zusammenpassen.

Schlafender fawnfarbener Mastiff-Welpe bei From the Celtic Mountain

Zu einer gesunden Welpenentwicklung gehören nicht nur Futter und Bewegung, sondern ebenso ausreichend Schlaf und Ruhe.

Gerade in den ersten Tagen im neuen Zuhause ist weniger häufig mehr. Ein Welpe verarbeitet dort bereits unzählige neue Eindrücke.

Wann sollte ein Mastiff auf Erwachsenenfutter umgestellt werden?

Bei einem Mastiff würde ich nicht allein deshalb früh auf Erwachsenenfutter wechseln, weil er bereits beeindruckend groß aussieht.

Sehr große Hunderassen benötigen deutlich länger für ihre körperliche Entwicklung als kleine Hunde. Der passende Zeitpunkt für die Umstellung hängt vom jeweiligen Futter, dem Entwicklungsstand und dem einzelnen Hund ab und liegt bei sehr großen Rassen häufig erst im zweiten Lebensjahr.

Eine starre Regel wie „mit zwölf Monaten muss jeder Mastiff Adult-Futter bekommen“ halte ich deshalb für wenig sinnvoll. Informationen zu den besonderen Anforderungen sehr großer Hunde bietet beispielsweise die veterinärmedizinische Übersicht von VCA zu Large und Giant Breed Dogs.

English-Mastiff-Rüde Ingo als junger Hund bei From the Celtic Mountain

Ein junger Mastiff kann bereits beeindruckend groß wirken und trotzdem noch lange nicht vollständig körperlich ausgereift sein.

Woran erkennt man, ob ein Mastiff-Welpe zu dick ist?

Die Rippen sollten sich gut ertasten lassen, ohne dass eine dicke Fettschicht darüberliegt. Von oben sollte eine Taille erkennbar sein.

Ein gesunder Mastiff-Welpe muss für mich nicht rund und schwer aussehen. Gerade bei dieser Rasse entsteht schnell die Vorstellung, ein besonders massiger Welpe sei automatisch ein besonders guter Welpe. Ein Mastiff besitzt aber ohnehin viel Substanz – die muss man nicht künstlich durch zusätzliches Gewicht erzeugen.

Beim sogenannten Body Condition Score gilt ein Bereich von ungefähr 4 bis 5 auf einer 9-Punkte-Skala als ideal. Dabei sind die Rippen gut tastbar und von oben ist eine Taille erkennbar.

Die Waage ist deshalb nur ein Werkzeug. Meine Hände und meine Augen sind mindestens genauso wichtig.

Junger fawnfarbener Mastiff-Welpe auf einer großen Wiese bei From the Celtic Mountain

Gewicht allein erzählt nur einen Teil der Geschichte – Körperform, Beweglichkeit und die Entwicklung über mehrere Wochen sind ebenso wichtig.

Wann ist ein Mastiff-Welpe zu dünn?

Ein schlanker Welpe ist nicht automatisch zu dünn. Werden Rippen, Wirbelsäule oder Beckenknochen jedoch sehr deutlich sichtbar, verliert der Welpe Gewicht, entwickelt sich schlecht oder verändert sich sein Appetit, sollte man genauer hinschauen.

Insbesondere bei plötzlichen Veränderungen würde ich nicht einfach die Futtermenge verdoppeln. Parasiten, Verdauungsprobleme, Erkrankungen oder andere Ursachen können ebenfalls dahinterstecken. In solchen Fällen gehört der Welpe zum Tierarzt.

Welche Fehler sollte man bei der Ernährung eines Mastiff-Welpen vermeiden?

Viele Fehler entstehen nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil jemand seinem Welpen etwas besonders Gutes tun möchte. Problematisch finde ich insbesondere dauerhaft zu große Futtermengen, freien Zugang zu unbegrenztem Futter, zusätzliche Mineralstoffpräparate ohne konkreten Bedarf und sehr viele Leckerchen zusätzlich zur normalen Tagesration.

  • dauerhaft zu große Futtermengen
  • ständig gefüllte Futternäpfe
  • zusätzliches Calcium ohne konkreten Bedarf
  • wahllose Vitamin- und Mineralstoffpräparate
  • sehr viele Leckerchen neben der normalen Tagesration
  • ständige Futterwechsel ohne nachvollziehbaren Grund
  • selbst zusammengestellte Rationen ohne fachgerechte Berechnung
  • ständiger Vergleich mit besonders schweren gleichaltrigen Hunden
  • der Wunsch nach einem möglichst massigen Junghund

Ein Mastiff wird noch früh genug groß. Seine Wachstumsphase bekommt er dagegen nur einmal.

Wie sollte man einen Mastiff-Welpen auf ein anderes Futter umstellen?

Wenn kein medizinischer Grund für einen sofortigen Wechsel besteht, würde ich das Futter nicht von heute auf morgen komplett austauschen.

Eine schrittweise Umstellung über mehrere Tage gibt dem Verdauungssystem Zeit, sich an die neue Zusammensetzung zu gewöhnen. Dabei kann der Anteil des neuen Futters nach und nach erhöht und der des bisherigen Futters entsprechend reduziert werden.

Gerade direkt nach dem Einzug würde ich außerdem nicht ohne Grund sofort alles verändern. Für einen Welpen sind neues Zuhause, neue Menschen, andere Geräusche und ein veränderter Tagesablauf bereits genug Neues.

Ernährung ist nur ein Teil gesunden Wachstums

Auch das beste Futter kann keinen vernünftigen Alltag ersetzen. Ein Mastiff-Welpe braucht neben einer passenden Ernährung ausreichend Schlaf und Ruhe, seinem Alter entsprechende Bewegung, sichere Alltagserfahrungen, sozialen Kontakt und vor allem Zeit zum körperlichen und geistigen Reifen.

Unsere Mastiff-Welpen werden deshalb nicht nach einem möglichst vollen Beschäftigungsplan aufgezogen. Sie sollen Neues kennenlernen können, aber ebenso lernen, zur Ruhe zu kommen.

Wie wir unsere Welpen Schritt für Schritt auf ihr späteres Familienleben vorbereiten, zeigen wir ausführlicher in unserem Beitrag über die Sozialisation unserer Mastiff-Welpen.

Mein Fazit: Ein Mastiff muss nicht möglichst schnell groß werden

Ein Mastiff wird von ganz allein groß. Man muss dabei nicht nachhelfen.

Für mich bedeutet gute Ernährung im Wachstum deshalb nicht, möglichst viel zu füttern oder möglichst viele Zusätze zu verwenden. Sie bedeutet, dem Körper die Nährstoffe zur Verfügung zu stellen, die er benötigt – und ihm gleichzeitig die Zeit zu geben, die er für seine Entwicklung braucht.

Ich möchte einen Mastiff-Welpen lieber schlank, beweglich und harmonisch wachsen sehen als früh besonders schwer. Dabei schaue ich nicht nur auf Grammzahlen und Gewichtstabellen. Ich schaue auf den gesamten Hund: seine Körperform, seine Entwicklung, seine Bewegung, seinen Appetit und sein Wohlbefinden.

Futter, Bewegung, Schlaf, Sozialisation und ein ruhiger Alltag gehören für mich immer zusammen.


Fachliche Grundlagen und weiterführende Quellen

Die persönlichen Einschätzungen und Erfahrungen in diesem Artikel stammen aus unserem Alltag mit English Mastiffs. Für die ernährungswissenschaftlichen Grundlagen orientieren wir uns zusätzlich an anerkannten veterinärmedizinischen und ernährungswissenschaftlichen Quellen.

FEDIAF – Nutritional Guidelines
Europäische Referenz für die Nährstoffversorgung von Hunden und Katzen in unterschiedlichen Lebensphasen.

WSAVA – Global Nutrition Guidelines
Internationale Empfehlungen zur Ernährungsbeurteilung und Futterauswahl.

VCA – Nutritional Considerations for Large and Giant Breed Dogs
Veterinärmedizinische Übersicht zur Ernährung großer und sehr großer Hunde während Wachstum und Erwachsenenalter.

AAHA – Nutrition and Weight Management Guidelines
Fachliche Empfehlungen unter anderem zu Körperkondition, Futtermenge und Gewichtsmanagement.

WSAVA – Raw Meat Based Diets for Pets
Informationen zu möglichen ernährungsphysiologischen und hygienischen Risiken von Rohfütterungen.


Ihr möchtet mehr über unsere Mastiff-Welpen erfahren?

Eine passende Ernährung ist nur ein Teil eines guten Starts. Ebenso wichtig sind für uns eine sorgfältige Aufzucht, Sozialisation mit Augenmaß, ausreichend Ruhe, Gesundheit und die Frage, welcher Welpe mit seiner Persönlichkeit wirklich zu welchem Zuhause passt.

Ihr interessiert euch für einen English Mastiff Welpen, unsere Aufzucht oder einen zukünftigen Wurf? Dann schaut euch gerne weiter auf unserer Website um oder schreibt uns persönlich.

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